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Sizilien - Ferienhaus Noto 1

Objektlage: Italien Sizilien Syrakus Lido di Noto



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Ferienhaus Noto 1
(Referenzcode: "Noto 1")
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Gästekommentar
Preise und Rabatte


Schmuckes Ferienhaus in Strandnähe
Die Mittelmeerinsel Sizilien fasziniert durch Vielfältigkeit und Kontraste. Da sind zum einen ihre Naturschönheiten, herrlichen Strände, die auf Sonnenhungrige wie ein Magnet wirken, blühende Zitronenplantagen am Meer und charakteristische Berglandschaften im Inselinneren. Zum anderen locken zahlreiche Kultur- und Kunstschätze, Zeugnisse einer Jahrhunderte alten, wechselvollen Geschichte der Insel, Besucher in das südlichste Urlaubsparadies Italiens.

Im Südosten der Insel, nur ca. 300 m vom schönen Sandstrand bei Lido di Noto entfernt, liegt das Ferienhaus Noto 1. Dank seiner idealen Lage ist ein perfekter Standort, um einen Bade- und Erholungsurlaub zu verleben und gleichzeitig auf kulturelle Erkundungsreise und Spurensuche zu gehen. Nur 6,5 Kilometer landeinwärts befindet sich das Städtchen Noto, ein barockes Prunkstück, das die Unesco zum Weltkulturerbe erklärt hat.

Das großzügige Ferienhaus umfasst ca. 110 m², ist eingeschossig und liegt idyllisch, inmitten eines 400 m² großen Zitronenhaines. Der Garten bietet viel Platz zum Erholen und Entspannen und ist auch für Kinder ein herrliches Gelände zum Spielen und Herumtollen. Eine praktische Außendusche bietet Erfrischung für zwischendurch oder nach einem langen Strandtag. Außerdem stehen den Gästen zwei Terrassen zur Verfügung, von denen eine überdacht ist. Genießen Sie bereits beim Frühstück von hier einen ersten Blick auf das tiefe Blau des Mittelmeers! Der Grill lädt zu einem gemütlichen abendlichen Barbecue ein.

Das Haus steht erst seit kurzem für Feriengäste zur Verfügung, wurde bis dato von der Eigentümerin selbst genutzt. Es ist sehr gepflegt und ansprechend mit Holz- und Rattanmöbeln eingerichtet, und viele liebevolle Dekorationen und Details sorgen für eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre. Die hohen Decken lassen die Räume hell und freundlich erscheinen.

Parkraum steht den Gästen innerhalb des umzäunten Geländes zur Verfügung. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in den Sommermonaten in unmittelbarer Nähe. Von November bis März besteht im ca. 6 km entfernten Avola die Möglichkeit einzukaufen. Lido di Noto bietet einige ganzjährig geöffnete Restaurants.

Erkunden Sie von hier aus den Südosten Siziliens! Neben Noto, das als "schönste Barockstadt Siziliens" gilt, gibt es in der Nähe noch andere barocke Schmuckstücke, wie z. B. die Städte Modica und Ragusa. Das aus griechischer Zeit stammende Siracusa lockt neben seiner malerischen Altstadt mit einer berühmten archäologischen Stätte.

Für Natur- und Wanderfreunde bietet der nahe gelegenen Naturpark Oasi Vendicari die Möglichkeit, die unberührte Schönheit der Küstenlandschaft zu erwandern. Während der Herbstmonate gewährt man Interessierten gern Einblicke in die Olivenernte und Ölproduktion. (detaillierte Informationen über Ausflugsorte und Freizeitangebote s. u.)

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Anfrage / Buchung an E-Mail an Toscana Forum
es@sizilien-forum.de
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Das Ferienhaus Noto 1 ist wie folgt aufgeteilt:

- ca. 110 qm Wohnfläche (plus großzügiger gefliester Außenbereich)
- ca. 450 qm Garten
- 1 Wohnbereich mit Essecke, Kamin und Sofas
- 1 voll ausgestattete gemauerte Essküche
- 1 Schlafzimmer mit 1 Doppelbett und Klimaanlage
- 1 Schlafzimmer mit 2 Einzelbetten (auch zum Zusammenstellen)
- 1 Schlafzimmer mit 1 Stockbett
- 2 Badezimmer mit Dusche
- 2 großzügige Außenterrasse
- 1 Außendusche

Auf den Terrassen stehen den Gästen Tische, Liegestühle, Stühle und ein Grill zur Verfügung. Das Haus ist von Bäumen und Büschen umgeben


Innen-
ausstattung
Küchentücher, Handtücher, Bettwäsche (wöchentlicher Wechsel), SAT-TV, Klimaanlage mit Heizfunktion (in einem Schlafzimmer und in der Essküche), voll ausgestattete Küche, Kühlschrank, kleiner Backofen, Waschmaschine


Außen-
ausstattung
Grill, Gartenmöbel (Tisch, Stühle, Liegestühle), Außendusche, Parkplatz


Entfernungen

nächste Einkaufmöglichkeit: in ca. 200 m (Sommer)
nächste Einkaufmöglichkeit: in ca. 6,5 km (Winter)
mehrere Restaurants: in Lido di Noto
Sandstrand: 300 m in Lido di Noto
Eloro: ca. 3,5 km
Noto: ca. 6,5 km
Avola: ca. 6,5 km
Natureservat Cavagrande del Cassibile: ca. 16 km
Natureservat Oasi Vendicari: ca. 18 km
Marzamemi: ca. 24 km
Porto Palo di Capo Passero: ca. 28 km
Siracusa: ca. 36 km
Modica: ca. 44 km
Scicli: ca. 54 km
Ragusa: ca. 64 km
Lentini: ca. 74 km
Catania: ca. 90 km
Taormina: ca. 143 km


Sehenswertes im Südosten Siziliens

Der Südosten Siziliens ist eine faszinierende Region. Er bietet einerseits wunderschönen Sandstrände, unberührte Naturreservate und eine atemberaubende abwechslungsreiche Landschaft, andererseits Städte, wie Noto, Ragusa, Módica oder Siracusa, die für Kunst- und Kulturliebhabern wahre Schätze bereithalten.

Für Natur- und Wanderfreunde gibt es rund um Noto bzw. Lido di Noto zwei Naturreservate:

Natureservat Cavagrande del Cassibile
Im Hinterland von Avola liegt, versteckt und nur zu Fuß zu erreichen, "Riserva Naturale di Cavagrande del Cassibile", ein unter Naturschutz gestelltes Tal, in das der Fluss Cassibile kleine Becken gegraben hat, die wie kleine Seen aufgereiht hintereinander liegen, durch Wasserfälle verbunden sind und mit ihrem glasklaren, kalten Wasser zum Baden einladen. Ein Aussichtspunkt (Belvedere) bietet einen herrlichen Blick ins Tal und auf die gegenüberliegenden Hänge, wo es prähistorische Grabhöhlen (1000 - 800 v. Chr.) gibt, die von byzantinischen Christen des frühen Mittelalters als Höhlenwohnungen genutzt wurden.

Natureservat Oasi Vendicari
Bei der "Riserva Naturale Orientata Vendicari" südlich von Eloro handelt es sich um ein vom Menschen noch wenig berührtes ökologisch bedeutsames Feuchtgebiet aus mehreren weitläufigen Lagunenseen nahe der Küste. Das 1.450 Hektar große Gebiet steht seit 1989 unter Naturschutz und kann über einen festgelegten Pfad erwandert werden. Das Reservat ist Heimat einer reichen Fauna, im Besonderen sind es viele seltene Vogelarten, wie Flamingos, Reiher, Kraniche usw., die man hier entdecken kann.

Noto
Noto ist ein Juwel. Die zahlreichen prächtigen Paläste und Kirchen haben der Stadt zu Recht den Beinamen "schönste Barockstadt Siziliens" eingebracht. Auch die Hanglage an den Ausläufern des Iblei Gebirges ist fantastisch. Nachdem das alte Noto 1693 einem Erdbeben zum Opfer gefallen war, wurde die neue Stadt von den berühmtesten Architekten der Insel völlig neu entworfen und aus dem honigfarbenen Kalkstein der Gegend erbaut. Entstanden ist ein barockes Meisterwerk, das Wohlstand und Reichtum seiner Entstehungszeit widerspiegelt. 2002 hat die Unesco Noto zum Weltkulturerbe erklärt. Hauptader der Stadt ist der Corso Vittorio Emanuele, wo sich die bedeutendsten Bauten und schönsten Plätze befinden, wie z. B. die Piazza Municipio, der Hauptplatz der Stadt, dessen barocke Pracht umwerfend ist, die Piazza XVI Maggio mit dem Teatro Communale Vittorio Emanuele und der Chiesa San Domenico oder der Mittelpunkt der Stadt, die Cattedrale San Nicolo, mit ihrer prunkvollen, von Säulen gezierten und von zwei Türmen flankierten Fassade und der majästetischen Freitreppe, die zum Eingang führt.

Auch in der Oberstadt ist es das perfekte Zusammenspiel prächtiger Bauwerke, malerischer Gassen und Plätze, das den Betrachter auf seinem Rundgang immer wieder zum Staunen bringt, besonders am späten Nachmittag, wenn die tiefer stehende Sonne die Fassaden in einem Goldton erstrahlen lässt. Vor den Toren der Stadt liegt Noto Antica, das alte Noto. Von der durch das Erdbeben vernichteten Stadt gibt es nur noch wenige Überreste. Nahebei in einem halbverfallenen Kloster (Eremo della Madonna) befindet sich ein kleines Museum.

Restaurants in Noto:

- Ristorante Le Ularié, Via Santa la Rosa 18
neues Restaurant in einem Kellergewölbe, freundlicher Service, große Weinauswahl, gute Küche, Menüs ab € 25,- aufwärts

- Trattoria del Crocisisso, Via Principe Umberto 48 (Mi Ruhetag)
gute und preiswerte Küche, einfache Einrichtung, freundlicher Service, man spricht deutsch, Menüs ab € 20,-

- Trattoria Mannarazzi, Via Cavour 116 (Di Ruhetag)
hübsches Lokal, mehrere rustikale Räume, solide Küche, hausgemachte Pasta, tägl. wechselndes Angebot, Menüs ab € 20,-

- Trattoria San Martino, Vico Salonia 29
schlicht, freundlicher Service, solide sizilianische Küche, moderate Preise, Menüs ab € 15,-

- Ristorante I Giardini di Noto, etwa 3 km außerhalb, Richtung Noto Antica, Contrada da Fiumara
beliebtes Ausflugslokal der Einheimischen, viele Plätze im Freien

- Ristorante Pizzeria II Falco, etwa 6 km außerhalb, Richtung Palazzolo (Di Ruhetag)
Superpizza, gute Salate leckere Nachspeisen, moderate Weinpreise, beliebt bei Einheimischen


Eloro:
Eloro, im 7. Jh. vor Chr. gegründet, war die südliche Vorstadt von Siracusa, Bisher wurden allerdings nur die Reste des Theaters, der Stadtmauer und Teile eines Demeter-Tempels ausgegraben. Die "Colonna Pizzuta", eine einzelne Säule in der Nähe stammt bereits aus dem 3. Jh. vor Chr.

Avola:
Avola gehört ebenfalls zu den Barockstädten der Gegend, ist aber weitaus weniger prunkvoll als Noto und noch vom Tourismus unberührt. Seine Bedeutung liegt in der Landwirtschaft. Neben Wein und Zitrusfrüchten werden hier vor allem Mandeln produziert.

Restaurants in Avola:

- Taverna del Pescatore, Marina di Avola, bei ehemaliger Thunfischfabrik (Mo. Ruhetag)
Spezialität frischer Fisch und Meerestiere, gute Weinauswahl, Menü ab € 20,-

- Pizzeria e Rosticceria La Taverna, Corso Vittorio Emanuele
gutes, einfaches Lokal

- außerdem einige Restaurants und Pizzerien entlang des Lungomare

Marzamemi:
Südlich des Naturreservats Orientata Vendicari liegt Marzamemi, eine Küstensiedlung, die sich am Hafen entlang erstreckt. Hier lebt man vor allem vom Thunfischfang. Sehenswert ist die den Ort beherrschende alte "Tonnara" (Thunfischfabrik). Außerdem gibt es hier eine Reihe bekannter und beliebter Restaurants, die sich z. T. in ziemlich urigen Gemäuern befinden.

Porto Palo di Capo Passero:
An Siziliens südöstlicher Spitze liegt Portopalo di Capo Passero. Bevor der Tourismus Einzug hielt, lebte man auch hier ausschließlich vom Fischfang, wovon der große Fischereihafen und eine weitere Thunfischfabrik zeugen. Inzwischen findet man einige Boutiquen und Galerien, dennoch hat sich Portopalo seine ruhige und familiäre Atmophäre bewahrt.

Siracusa:
Siracusa fasziniert durch seine bedeutende Geschichte und steht ebenfalls auf der Liste der Weltkulturerbe. Sehenswürdigkeiten sind die Altstadt Ortigia, auf einer Insel der heutigen Stadt vorgelagert, der Archäologische Park in Neapolis und das archäologische Museum im Stadtteil Tyche. Die glanzvolle Zeit des alten Syrakus begann um 480 v. Chr., nachdem die Karthager von den Griechen in die Flucht geschlagen wurden. In der Folgezeit wurde Syrakus zu einer der mächtigsten Metropolen der Welt mit vermutlich 1 Mio. und mehr Einwohnern. Diese Blütezeit dauerte jedoch nicht einmal drei Jahrhunderte. Mit dem Sieg der Römer über die Griechen begann auch der Abstieg von Syrakus, das fortan als einfache Provinzhauptstadt politisch bedeutungslos wurde. Allerdings blieb die Stadt über die Jahrhunderte und trotz wechselnder Herren verhältnismäßig wohlhabend, so dass sie nach dem verheerenden Erdbeben von 1693 wieder aufgebaut werden konnte. Die noblen Barockbauten im alten Stadtkern Ortigia entstammen dieser Zeit. Die Altstadt lockt mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten, so z. B. die Piazza Duomo, an der sich nicht nur der Dom befindet, sondern auch die prachtvollsten Barockpalästen des 17. und 18. Jh. Es lohnt aber auch, sich einfach durch die engen und verwinkelten Gassen und über die verschiedenen Plätze treiben zu lassen, um immer wieder interessante Details zu entdecken. Beeindruckend auch Ipogeo, ein ausgedehntes Tunnelsystem unterhalb der Stadt, das bereits in der Antike entstand und im zweiten Weltkrieg als Luftschutzkeller genutzt wurde. In Neapolis, der griechische Neustadt, spielte sich in der Antike das kulturelle uns religiöse Leben der Stadt ab. Heute kann man hier im Parco Archeològico ein "Teatro Greco" - in dem in jüngster Zeit wieder Aufführungen stattfinden - und ein römisches Amphitheater besichtigen. Außerdem beherbergt der archäologische Park einen gigantischen, dem Zeus geweihten Altar und die Steinbrüche mit dem berühmten "Ohr des Dionysios". Diese 60 Meter lange, aus dem Fels gehauene Höhle ist aufgrund ihrer einzigartigen Akustik so legendär. Man behauptet, der Tyrann Dionysios habe hier seine Feinde eingesperrt und belauscht. Das archäologische Museum im Stadtteil Tyche gilt als das beste Museum Siziliens und bietet Interessierten einen perfekt gegliederten Überblick über die Geschichte der Stadt.

Landeinwärts, ca. 9 km nordwestlich der Stadt liegt das einstmals gigantische Castello Eurialio, das unter Dionysios I. zu Verteidigungszwecken erbaut wurde. Bis hierher reichte die damalige Ausdehnung der Stadt. Heute ist es in erster Linie der gigantische Ausblick bis hin zum Etna, der diesen Ort interessant macht.

Etwa 7 km südlich von Siracusa befindet sich ein kleines Naturparadies, Fonte Ciane. Um den Quellteich des Flüsschens Ciane wachsen die letzten hohen Papyrusstauden Europas.

Die einzigartige, beinah surreal wirkende "Totenstadt" Pantálica (Weltkulturerbe) liegt auf einem Hochplateau des Iblei Gebirges inmitten einer wilden Naturlandschaft. Nebenan hat der Anapo-Fluss einen Canyon mehrere hundert Meter tief in den Fels gegraben. In der Bronzezeit lebten hier Sikuler, deren in Stein gehauene Grabhöhlen bis heute erhalten geblieben sind. Im frühen Mittelalter wurden die Grabhöhlen gewissermaßen noch einmal zum Leben erweckt, indem sie für die vor den Arabern fliehenden byzantinischen Christen zur Zufluchtsstätte wurden. Einige wurden sogar in Kapellen umgewandelt. In Pantálica gibt es insgesamt vier Nekropolen mit über 5.000 Grabhöhlen, die mit dem Auto entweder von Ferla oder von Sortino erreichbar sind, oder aber auch zu Fuß auf einem ausgesprochen reizvollen Rundweg erwandert werden können.

Modica:
Módica besticht bereits durch seine außergewöhnliche Lage am Schnittpunkt zweier Schluchten. Mit engen Gässchen und Treppen zieht sich die Stadt bis auf 450 Meter den Hang hinauf. Auch hier führte das Erdbeben von 1693 bzw. der anschließende Neuaufbau zum heutigen barocken Stadtbild. Schon von weither sichtbar ist die Kastellruine mit dem markanten Uhrturm, der die Oberstadt überragt. Módica steht ebenfalls auf der Liste der Weltkulturerbe. In der quirligen Unterstadt mit vielen Geschäften und Café befinden sich die meisten der barocken Palazzi, die vor allem wegen ihrer außergewöhnlichen Balkonverzierungen berühmt sind. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die "Chiesa di San Pietro", der Dom der Unterstadt mit einer beeindruckenden Freitreppe, gesäumt von barocken Statuen der Zwölf Apostel, oder die kleine ehemalige Höhlenkirche "Chiesa rupestre di San Nicolò inferiore", die, zwischenzeitlich als Stall genutzt, erst 1987 zufällig wieder entdeckt wurde. Sie zeigt Fresken aus drei verschiedenen Zyklen, und zwar byzantinische Gemälde des 12. Jh., übermalt durch erste römische Zeugnisse aus dem 14. Jh. sowie ein aus dem 16. Jh. stammendes Gemälde (Märtyrium des heiligen Jakobus) aus spanischer Zeit. Besucht werden kann auch das Geburtshaus (casa natale) des Lyrikers und Literaturnobelpreisträgers von 1959 Salvatore Quasimodo (1901 - 1968) und das Museo Etnográfico Guastella im Palazzo dei Mercedari. In die von engen Gässchen, steilen Treppen und kleinen Plätzen durchzogene Oberstadt gelangt man über 250 Stufen. Der Treppenweg beginnt neben San Pietro und führt direkt zum Duomo San Giogio, der barocken Kathedrale, die das Wahrzeichen der attraktiven Stadt ist. Von der Freitreppe genießt man einen herrlichen Blick auf das geschäftige Treiben in der Unterstadt.

Scicli:
Auch Scicli wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Es ist ein hübsches barockes Landstädtchen mit mehreren bemerkenswerten Kirchen und einer beträchtlichen Anzahl von barocken Palästen, die sich entlang der Prachtstraße Via Mormino Penna reihen. Die größte Attraktion des Ortes ist der Palazzo Benventano, in der Nähe der Piazza Italia, mit seinen phantasievollen Balkonverzierungen.

Ragusa:
Die Provinzhauptstadt Ragusa besteht aus drei Ortsteilen: einer wenig reizvollen Neustadt, dem nach dem Erdbeben von 1693 im Barockstil neu erbauten Alt-Ragusa und dem eigentlichen Schatzkästlein, dem auf einem Hügel, etwas abseits gelegenen barocken Ibla, das wie Noto und Módica auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes steht. Die Besiedlung der Stadt erfolgte ursprünglich von Ibla aus, die Gründung als Siedlung Hybla Haerea der Sikuler geht weit zurück bis in die Bronzezeit. Als Ragusa Ibla ist der Ort seit der byzantinischen Besiedlung bekannt (7. Jh. n. Chr.). Während der spanischen Herrschaft (15./16. Jh.) prosperierte die Stadt und konnte nach dem Erdbeben in neuem Glanz wieder aufgebaut bzw. um das heutige Alt-Ragusa erweitert werden, das oberhalb des Ortes im Schachbrettmuster errichtet wurde. Über einen Treppenweg neben der Kirche Santa Maria delle Scale gelangt man von hier aus in 242 Stufen hinunter nach Ibla, das dem Besucher eine Fülle von barocken Kirchen und Palästen und ein pittoreskes Gassengewirr bietet. Herzstück der Unterstadt ist der Duomo San Giorgio, der majestätisch den Domplatz beherrscht und über eine prachtvolle Freitreppe zu erreichen ist. Er gilt als das Glanzstück des Barockbaumeister Gagliardi (18. Jh.) Die klassizistische Kuppel stammt aus dem 19. Jh. Die Reste des ursprünglichen Doms, der bei dem Erdbeben zerstört wurde, befinden sich in der Nähe der Giardini Iblei. Allerdings ist hier nur noch das Portal (Portale di San Giorgio) erhalten.

Lentini:
Lentini wurde ca. 729 v. Chr. als griechische Siedlung Leontinoi gegründet. Die Reste dieser Griechenkolonie zeigt der "Parco Archeologico di Leontinoi", südlich der heutigen Stadt. Die Anlage betritt man durch das sog. "Tor von Siracusa". Nebenan befinden sich noch ältere Funde: eine Nekropolis (4. -3. Jh. v. Chr.) sowie ein vorgeschichtliches hölzernes Hüttendorf.

Catania:
Das Stadtbild der Universitätsstadt Catania ist jung, dynamisch und wird bestimmt durch eine gerade, rechtwinklige Straßenführung, viel dunkles Lava-Gestein und zahlreiche Barockbauten. Im Laufe der Geschichte wurde die Stadt mehrfach, meist durch den Etna zerstört und wieder aufgebaut. Der planmäßigste Neuaufbau erfolgte allerdings nach dem großen Erdbeben von 1693. Seit 2002 wurde auch Catania wie viele andere nach dem großen Erdbeben wieder aufgebauten Städte von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Der Domplatz ist autofrei. Er ist ganz im barocken Stil gehalten. Auch der ursprünglich normannische Dom erhielt beim Wiederaufbau ein barockes Gesicht mit einer prächtig geschmückten Fassade. In der Mitte des Platzes steht das Wahrzeichen der Stadt, die Fontana dell'Elefante, ein Lava-Elefant aus der Römerzeit, der einen ägyptischen Obelisken aus Granit auf dem Rücken trägt.

Vom Domplatz führt die Via Etnea in nördliche Richtung direkt auf den Etna zu. Die Straße mit vielen noblen Geschäften ist inzwischen teilweise fußläufig. Sie führt am barocken Universitätsplatz vorbei zum eigentlichen Mittelpunkt Catanias, der Piazza Stesicoro, auf dem sich noch Reste eines römischen Amphitheaters befinden, das einst das größte Siziliens gewesen sein soll. Ein anderes Teatro Romano befindet sich an der Via Crociferi, der barocken Prachtstraße Catanias. In der Nähe findet man auch das Geburtshaus des sizilianischen Komponisten Bellini (Casa Bellini) und die Chiesa di San Nicolò, eine Kirche mit einem gigantischen Innenraum von hundert Metern Länge und einer nie fertig gestellten Fassade. Im ehemaligen Wehrkastell Ursino, das sich etwas außerhalb des Stadtzentrums befindet, ist das Museum der Stadt untergebracht.

Taormina:
Aufgrund seiner einzigartigen Lage ist Taormina ein Touristenmagnet. Wie ein Balkon liegt der Ort in 200 m Höhe über der Küste und gibt den Blick frei auf den majestätischen Etna. Das spätmittelalterliche Zentrum mit seinen kleinen Plätzen, verwinkelten Treppen und Gässchen und den gut erhaltenen Fassaden ist inzwischen teilweise verkehrsberuhigt. Hauptschlagader der Stadt ist der Corso Umberto I. zwischen den beiden Stadttoren Porta Messina und Porta Catania. In der Nähe der Porta Messina befindet sich der schönste Stadtpalast, der aus dem 15. Jh. stammende, im gotischen Stil erbaute Palazzo Covaja. Ein anderer sehenswerter gotischer Palast, Palazzo Duca di Santo Stefano, liegt in der Nähe der Porta Catania und auch das archäologische Museum befindet sich in einem repräsentativen Palast aus dem 14. Jh. Zentrum der Stadt ist die Piazza del Duomo mit dem vergleichsweise schlichten Dom. Das ohne Zweifel berühmteste Bauwerk der Stadt ist das griechisch-römische Theater dessen einzigartige Panoramalage schon Goethe begeisterte.


Kaution € 200

Anzahlung 25% bei der Buchung

Restzahlung 75% vor Ort beim Vermieter

Ankunft 16:00-20:00 Uhr

Abreise bis spätestens 10:00 Uhr



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Meerblick vom Garten
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Der Strand
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Innenansicht
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Noto
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